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Wie ein Phönix

Aus der Asche steig ich auf,
wie ein Phönix hoch hinauf.

Wie ein Phönix steig ich gleich,
hoch hinauf in Windes Reich.
Aus der alten Liebesglut,
aus der Asche, neuer Mut,
aus dem Rest, der mir geblieben
und neu werd ich wieder lieben.

Wie ein Phönix hab ich gebrannt,
war in Verzweiflung still gebannt.
Bin verbrannt in diesem Feuer,
und der Preis schien einst so teuer.
Ach ich dacht ich wär verloren,
doch ich ward nun neu geboren.

Wie ein Phönix steig ich gleich,
hart wie Stein und federweich,
aus der neuen Lebensglut,
aus der Asche, alter Wut,
steig ich auf wie neu gebor'n
und beginn noch mal von vorn.

Wie ein Phönix werd ich sein,
durch das Feuer wieder rein.
Steig aus dem Ende neu hervor,
weil ich eines nie verlor.
Niemand kann es mir rauben,
werd immer an die Liebe glauben.

Drum steig ich wie der Phönix auf,
aus der kalten Asche hoch hinauf.
©jh08


Ich ließ meinen Engel lange nicht los

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt...


Rainer Maria Rilke, 22.2.1898, Berlin-Wilmersdorf 



Die Einladung


Es interessiert mich nicht, womit Du Dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du die Erfüllung Deines Herzenswunsches zu träumen wagst.


Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, Dich zum Narren zu machen, auf Deiner Suche nach Liebe,
nach Deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu Deinem Mond bilden,
Ich will wissen, ob Du Deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob Dich die  Ungerechtigkeiten
des Lebens geöffnet haben, oder Du Dich klein machst und verschließt, um Dich vor neuen Verletzungen zu schützen.

Ich will wissen, ob Du Schmerz – meinen oder Deinen eigenen – ertragen kannst,  ohne
ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.

Ich will wissen, ob Du Freude – meine oder Deine eigene – aushalten,


Dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser Deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschsein zu denken.


Es interessiert mich nicht, ob das , was Du mir erzählst, wahr ist.

Ich will wissen, ob Du andere enttäuschen kannst, um Dir selbst treu zu bleiben ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um Deine eigene Seele nicht zu verraten,
ob Du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.



Ich will wissen, ob Du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,selbst wenn sie nicht
immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der Du die Kraft
zum Leben schöpfst.



Ich will wissen, ob Du mit Unzulänglichkeiten leben kannst – meiner und Deiner eigenen -
und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein
uneingeschränkten „Ja! Zurufst.



Es interessiert mich nicht, wo Du wohnst oder wie reich Du bist.

Ich will wissen, ob Du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst,
um das Notwendige zu tun, damit Deine Kinder versorgt sind.


Es interessiert mich nicht, wen Du kennst oder wie Du hierher gekommen bist.
Ich will wissen, ob Du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst,
ohne zurück zu weichen.


Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du studiert hast.
Ich will wissen, was Dich von innen heraus trägt,
wenn alles andere wegbricht.


Ich will wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst,
und ob Du den, der Dir in solch einsamen Momenten Deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.


Von
Oriah Mountain Dreamer



SPUREN IM SAND

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spurzu sehen war. Un d das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Originalfassung des Gedichts Footprints (c) 1964 Margaret Fishback Powers;
deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand (c) 1996 Brunnen Verlag, Gießen.


KINDER

Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten
könn' sie sonst nicht geh'n.

Sind so kleine Ohren
scharf, und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen
werden davon taub.

Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
könn' sie nichts versteh'n.

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh'n kaputt dabei.

Ist so'n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

Grade, klare Menschen
wär'n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat
hab'n wir schon zuviel.

 Text: Bettina Wegner




Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
"AUTENTHISCH-SEIN".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
"SELBSTACHTUNG".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man
"REIFE".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, as nennt sich
"SELBSTACHTUNG".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
"EHRLICHKEIT".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS"
aber heute weiß ich, das ist "SELBSTLIEBE".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man "EINFACH-SEIN".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES sta
ttfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
"VOLLKOMMENHEIT".

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
"HERZENSWEISHEIT".

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben! ..

(Charlie Chaplin)





Zwei Seelen


Wenn zwei Seelen zueinander finden
Und ihre Herzen sich verbinden
Wenn ihre Augen einander anschauen
Und ein Gefühl herrscht von vertrauen

Dann haben zwei Seelen sich gefunden
Die schon immer miteinander verbunden
Und dieses unsichtbare Band
Führte sie zusammen, gelenkt von Gottes Hand

Zwei Seelen die einander erkennen
Die Selbstliebe und Ganzheit ihr Eigen nennen
Verbunden für die Ewigkeit
Und für den gemeinsamen Weg bereit

Jede getrennt ihren Weg begann
Jede dabei an Erfahrung gewann
Jede musste durch Prüfungen gehen
Und jede die „Reife“ zur Selbstliebe bestehen

Und sobald dies war gegeben
Und beide Seelen Liebe leben
Führte sie verbunden durch ihr Schicksalsband
Die Liebe zusammen wie von Zauberhand.

(Verfasser unbekannt)


Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast des Lebens und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.

Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen
Mitmenschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.

Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.

Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner eigenen Pläne. Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In deinen geschäftlichen Angelegenheiten laß Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll dich nicht blind machen
gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.

Viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum.
Sei du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung. Noch sei zynisch was die
Liebe betrifft; denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch
immer während wie das Gras.

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre, gib die Dinge der Jugend
mit Grazie auf.

Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen. Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit.

Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst.

Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und Sterne; du hast ein Recht hier zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht: zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorhergesehen.

Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast.

Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön.

Sei wachsam und strebe danach, glücklich zu sein.

- Aus der alten St. Paul ́s Kirche, Baltimore 1692 -



Trau Dich, träume und sei stark.
Lebe, liebe jeden Tag.
Trau Dich, glaube und sei schwach.
Vertraue, und hol Dir auch mal Rat.
Trau Dich, höre auf Dein Herz.
Dein Selbst überwindet jeden Schmerz.
Trau Dich, schrei es raus ganz laut.
Fühl Dich wohl in Deiner Haut.
Trau Dich, träume und sei Du.
Finde Deine eigene innere Ruh.
Trau Dich, träume und sei stark.
Lebe, liebe jeden Tag!

[Nicole Bongartz]


Von der Liebe


Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.

Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie Und mit lauter Stimme sagte er:


Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.


Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.


Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstetet.


Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.


So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.


Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.


Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.


Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.


All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.


Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.


In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.


Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.


Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.


Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt.


Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;


Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;


Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen

aus: "der Prohpet" von Khalil Gibran



Meeresherzen

Ich lauf allein

entlang am Strand,
zwei Fußspuren zeichnen

sich einsam im warmen Sand.

Die Wellen umspülen
einsame Schritte,

spülen sie zurück

in die Meeresmitte.

Der Wind streichelt
sanft meine Haut,
Gedanken werden
vom Meer geklaut.

Ich setzt mich hin
auf diesen Strand,
zieh den Finger
durch den Sand.

Ich mal ein Herz
groß und wunderschön,
wünschte mir
du könntest es jetzt sehn.


Das Herz hier,
das ist nur für dich,
komm zu mir
ich wart auf dich.

Der Wind streift sanft
über meine Haut,
auch das Herz wird wieder
vom Meer geklaut.


Der Tag wird kommen

für ein Herz zu zweit,

gemeinsam gemalt

am Strand der Einsamkeit.


Auch dieses Herz

werden Meereswellen binden,

doch daneben wird

es das Besondere finden.

Denn wir gehen

Hand in Hand,


vier Fußspuren

im warmen Sand.

©jh 15/11/2010




GESTALTGEBET

Ich tu`, was ich tu.
Dafür bin allein ich verantwortlich,

und Du tust, was Du tust,
wofür nur Du verantwortlich bist.

Ich bin nicht auf dieser Welt, um nach deinen Erwartungen zu leben.

Ich kann und darf Erwartungen von dir erfüllen,
muss es aber nicht,
wie entlastend

Und du bist nicht auf dieser Welt,
um nach meinen Erwartungen zu leben.

Wie schön,
dass Du viele meiner Erwartungen ohne Belastungen und Druck erfüllst.

Du bist Du
und Ich bin Ich


Ich achte Deine Grenzen
Du achtest meine Grenzen.

Ich achte Dich und Du achtest mich.
Und manchmal verschmelzen wir in Liebe.

Aus Ich und Du wird dann ein Wir.

WIR ACHTEN UNS

Ich achte mich und Du achtest Dich.

Und wenn wir uns zufällig finden
- wunderbar.

Manchmal erleben wir Situationen,
in denen wir uns nahe sind.

Wenn nicht,
kann man nichts machen.

Begegnungen kann man nicht erzwingen.
Für sie bleiben wir offen.

Schön,
dass es Dich gibt,
dass es mich gibt,
dass es uns gibt.

von Fritz Perls

Kerstin Kolb | KerstinUrsulakolb@web.de